Ausstellungen

Rückschau

Bernhard Heiliger (1915-1995) Seraph I, 1950
Zementguss, 63x41x25 cm, Bernhard-Heiliger-Stiftung
Hans Uhlmann: Kopf (vor 1942)
Foto: Hans-Joachim Uhlmann
VG-Bildkunst, Bonn 2015
Jeanne Mammen: Krieger II
Posthumer Nachguss des Original o. D., um 1946, Bronze, 39 x 15 x 14 cm, Förderverein der Jeanne-Mammen-Stiftung e. V.
Louise Stomps: Kauernde (1946/47)
Privatsammlung Nachlass Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt am Main
Gerhard Marcks: Gefesselter Prometheus II (1948)
Gerhard-Marcks-Stiftung, Bremen
VG-Bildkunst, Bonn 2015
Louise Stomps: Nachdenkende (1946/47)
Privatsammlung Nachlass Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt am Main.
Gerhard Marcks: Maja (1942)
Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie. Erworben durch das Land Berlin
Foto: bpk/Jörg P. Anders
VG-Bildkunst, Bonn 2015
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Anja Gerecke und Stefan Rummel “der gelbe Kauz” , 2017, 3-teilige Installation, Holz, Acrylfarbe, Lackfarbe, 4 Lautsprecher, 2 Stereo-Tonspuren, 2,50 x 8 x 2 m

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Jussuf Abbo: Kopf eines Mädchens, um 1940, Nachlass Abbo, Brighton

Armin Stern Coney Island 1939

Armin Stern, Luna Park in Coney Island, 1939, Öl auf Leinwand, Nachlass Armin Stern, Foto: Gerhard Haug, Berlin

Stiftung Stadtmuseum Berlin

Carl-Heinz Kliemann: Vorstadt, Tempera auf Papier, Carl-Heinz-und-Helga-Kliemann-Stiftung/Stiftung Stadtmuseum Berlin, Reproduktion: Oliver Ziebe, Berlin, VG Bild-Kunst Bonn, 2018

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Karol Broniatowski, Ohne Titel, 2001. (c) Gunter Lepkowski

  • 30. September – 15. Oktober 2018
  • Emma Adler – REΔLITY SHOW
  • Eröffnung: 30. September 2018 | 12 Uhr
    Finissage: 15. Oktober 2018 | 19 Uhr

    Am letzten Tag der Berlin Art Week wird im Kunsthaus Dahlem eine Installation der Bernhard-Heiliger-Stipendiatin Emma Adler präsentiert. Die Arbeit »Δ/δ (delta/delta) ll«, eine multimediale Installation, untersucht unter anderem Verschwörungstheorien und die damit einhergehende Frage nach verschiedenen Realitätsebenen. Emma Adler beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Nuancen des Fakes; die immer auch die Frage des Glaubens und des (genauen Hin-)Schauens provozieren.

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Thomas Lucker: Hafenspaziergang, 2015. Foto: Ute Zschart

  • 30. November 2018 – 7. Januar 2019
  • Karl-Eckhard Carius – BODENWORTE // URWORTE 68: Geblieben auf dem Schlachtfeld der Begriffe
  • Installation, Zeichnungen, Fotografien
  • Karl-Eckhard Carius (*1942) studierte in den späten 1960er Jahren an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Bernhard Heiliger. An der 68er-Bewegung, die damals einen gesellschaftlichen Umbruch in der Bundesrepublik einleitete, nahm er unmittelbar teil. Fünfzig Jahre nach der Studentenrevolte greift Carius mit seiner Ausstellung »BODENWORTE // URWORTE ’68: Geblieben auf dem Schlachtfeld der Begriffe« auf diese bewegten Zeiten zurück. Im Kunsthaus Dahlem, im ehemaligen Atelier Heiligers, schafft Carius mit einhundert betexteten Betonplatten eine Bodeninstallation, die Bazon Brock als ein »Generationen- und Epochendenkmal« bezeichnet. Bereits 1970 begann Carius mit »BODENWORTEN« Denkräume zu schaffen. »BODENWORTE« zielen darauf, sinnespsychologische Aspekte menschlicher Wahrnehmung zu erweitern,  philosophische Fragestellungen zu inspirieren in grundlegender Bezugnahme auf die Erde als Boden, zu welchem der moderne Mensch den Kontakt verloren hat, so dass er im »Bodenlosen« schwebt.

    Zudem enthält die Ausstellung Zeichnungen und fotografische Arbeiten aus der Zeit um 1968, die von Kunstauffassungen, Motiven und Ideen dieser Phase des Umbruchs zeugen.

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(c) Karl-Eckhard Carius

  • 18. Januar – 8. April 2019
  • Inside out
  • Plastiken, Wandobjekte, Reliefs von Tatjana Schülke
  • Eröffnung: 17. Januar 2019 | 19:00 Uhr

    Räumliche Kompositionen und skulpturale Werke prägen das künstlerische Schaffen von Tatjana Schülke. Im Mittelpunkt steht dabei das Material als Ausdrucksmittel und dessen haptische sowie visuelle Erfahrbarkeit für den Betrachter. Aus einer ursprünglichen Nutzungszuweisung herausgenommen, widmet Schülke Werkmaterialien wie Nägel, Röhren oder Baustoffe um und erlaubt so neue Interpretationsmöglichkeiten ihrer Bedeutungen. Assoziativ kann sich der Betrachter dem skulpturalen Objekt nähern und sich den sinnlich taktilen Reizen hingeben. Das Resultat ihrer Auseinandersetzung mit Material, Form und Oberfläche sind fein komponierte skulpturale Objekte.

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Tatjana Schülke, »start up«, 2018

  • 18. Januar – 8. April 2019
  • 11. Ausstellung auf der Galerie des Kunsthaus Dahlem
  • Zero [+1] – Das Frühwerk von Hal Busse
  • Eröffnung 17. Januar 2019 | 19:00 Uhr

    Hal Busse (1926-2018) ist eine der wenigen Künstlerinnen, die der künstlerischen Avantgarde der Nachkriegsmoderne angehören. In den 1950er Jahren noch vorwiegend der Malerei verpflichtet, arbeitet sie sich durch aktuelle Tendenzen der europäischen Nachkriegskunst hindurch, um dann Ende des Jahrzehnts mit bildhauerischen Arbeiten, mit Nagelbildern, Flächenreliefs und Würfelprogressionen, in Erscheinung zu treten. Sie stellt mit der Künstlergruppe ZERO um Otto Piene und Heinz Mack aus, ist aber auch in Ausstellungen der Künstlervereinigungen Junger Westen und der Gruppe 53 vertreten. Damit bewegt sich sich in jenen künstlerischen Kreisen, welche die Kunst der Nachkriegszeit von ihrem fragwürdigen Erbe zu befreien suchten und in Abstraktion und Gegenstandslosigkeit einen Neuanfang setzen wollten.

    Die Ausstellung im Kunsthaus Dahlem fokussiert auf Hal Busses Werke von Ende der 1950er bis 1960er Jahre. Gezeigt werden Gemälde, Papierarbeiten und plastische Werke, die der Formsprache von Konkreter Kunst, Konstruktivismus und kinetischer Kunst verbunden sind. Mit der Ausstellung wird eine Künstlerin gewürdigt, die einige Jahre im Zentrum der künstlerischen Avantgarde stand, der bis heute aber eine angemessene Anerkennung versagt blieb.

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Hal Busse, ohne Titel, um 1960, Courtesy Galerie DIEHL, Foto: Marcus Schneider