Veranstaltung

  • 09. März 2018 | 18.00 Uhr
  • Zeitzeugengespräch
  • zu Gast: Rahel R. Mann (*1937 in Berlin)
  • „Ich bin Deutsche, aber meine Wurzeln sind das Jüdische. Die Tatsache, dass ich hier geboren bin, ist für mich eine Aufgabe, damit die anderen lernen, mit dem Fremden zu leben.“
    (Zitat Rahel Mann, Interview 1993)

    Rahel R. Mann, 1937 in Berlin geboren, überlebte den Holocaust als Siebenjährige in einem Keller in Berlin. Ihre Mutter wird 1942 deportiert, sie selbst wird in den folgenden Jahren von unterschiedlichen Familien betreut.

    Weit nach dem Krieg wird sie Heilpraktikerin für Psychosomatik und geht 1997 nach Israel. Inzwischen lebt sie wieder in Berlin. Hier ist sie regelmäßig in Schulen unterwegs und erzählt aus der Zeit des Nationalsozialismus.

    An diesem Abend wird sie im Gespräch mit Dr. Dorothea Schöne aus ihrem bewegten Leben erzählen.

    Zu dieser Veranstaltung sind besonders SchülerInnen und LehrerInnen willkommen.
    Um Anmeldung bis Mittwoch, den 07. März 2018 wird gebeten unter info@kunsthaus-dahlem.de
    Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen wir uns.

    In Kooperation mit dem Ausstellungsprojekt „Wir waren Nachbarn. Biografien jüdischer Zeitzeugen“ im Rathaus Schöneberg

Rahel Mann, 2017
Foto: Helmut Jebarek / Wir waren Nachbarn