• Transition Exhibition
  • 18. Dezember 2021 – 20. März 2022
  • Das Brücke-Museum beherbergt den Nachlass des Künstlers Karl Schmidt-Rottluff. Hierzu zählen mehr als hundert Kunstwerke und Objekte aus über 20 Regionen der Welt, unter anderem Papua-Neuguinea, Kamerun, Kongo und Mexiko.

    Mit Transition Exhibition werden erstmals alle Werke dieser Sammlung im Kunsthaus Dahlem ausgestellt. Es handelt sich sowohl um eine Sammlungspräsentation, als auch um eine kritische Auseinandersetzung mit dem Format der Ausstellung von Sammlungen aus kolonialen Kontexten. Die Kuratorin Paz Guevara hat zeitgenössische Künstler*innen und Kulturschaffende eingeladen, sich mit den Werken und ihrer kolonialen Geschichte auseinanderzusetzen. Ihre künstlerischen Interventionen bieten Anknüpfungspunkte für neue Narrationen und versuchen koloniale Kontinuitäten in der Sammlungspräsentation zu problematisieren und zu verlernen.

    Die intensive künstlerische Beschäftigung mit der Geschichte des Sammelns und des Ausstellens ermöglicht Debatten zur kritischen Erschließung von Werken aus kolonialen Kontexten, zur Provenienzforschung und zur Restitutionsdebatte im Rahmen der aktiven Sammlungsarbeit des Brücke-Museums.

    Mit Werken von heute unbekannten Künstler:innen sowie den zeitgenössischen Künstler:innen Manuela García Aldana,  Saba Innab, Lizza May, Musa Michelle Mattiuzzi, Nnenna Onuoha, Gabriell Rosell Santillán u.a.

    Kuratorin: Paz Guevara
    Kuratorische Assistenz: Franziska Achatzi

    Zeitgleich findet im Brücke-Museum die Whose Expression? Die Künstler der Brücke im kolonialen Kontext, eine Kooperation mit dem Statens Museum, Kopenhagen und dem Stedelijk Museum Amsterdam statt.

    Eine Kooperation mit dem Brücke-Museum

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    Mit freundlicher Unterstützung der Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung

    Die Digitalisierung der Objekte wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Projektpartner ist das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS).

    Das Inreach-Programm Reflexionen. Koloniales Erbe im Brücke-Museum  wird gefördert durch den Projektfonds »Zeitgeschichte und Erinnerungskultur« des Landes Berlin.

    Das Projekt Various Answers im Rahmen von »dive in. Programm für digitale Interaktionen« der Kulturstiftung des Bundes wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Programm NEUSTART KULTUR.