Veranstaltung

  • 01. Dezember 2016 bis 03. Dezember 2016
  • morphing lines
  • Tanzproduktion der TanzTangente Berlin im Kunsthaus Dahlem
  • Nadja Raszewski arbeitet seit Jahrzehnten als interdisziplinäre Choreografin mit professionellen Tänzern und Laien im In-und Ausland. Sie hat sich in den vielen Jahren ihres künstlerischen Schaffens zur Expertin in der Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Gruppen entwickelt und in diesen Projekten erforscht, wie Kommunikation praktiziert wird, wie sie funktioniert oder misslingt. Das Thema Abgrenzung spielt in ihren Arbeiten eine große Rolle und es geht um die Utopie einer funktionierenden Gemeinschaft: Welche codes braucht man, welche Verabredungen muss man immer wieder neu treffen? Wie kann man Fremdheit, Klischees, vorgefertigtes Denken überwinden? Wann kann man auf jemanden zugehen, wann muss man sich zurückziehen? In diesem Spannungsfeld entwickelt sie mit den Mitwirkenden ihre Stücke. Für die Produktion morphing lines wird Nadja Raszewski erneut mit dem Komponisten Michael Gould zusammenarbeiten, Professor an der University of Michigan. An der Produktion sind außerdem 8 professionelle Tänzer*innen mit verschiedenen tänzerischen Hintergründen beteiligt, das Projekt wird so von zeitgenössischem Tanz, Hip Hop, House und African Dance beeinflusst.

    Aufführungen: 25., 26., 27.11.2016

    sowie 01., 02., 03.12.2016 jeweils um 19 Uhr 

    im Kunsthaus Dahlem, Käuzchenstieg 8, 14195 Berlin

    Konzept|Choreografie|Künstlerische Leitung: Nadja Raszewski

    Komposition|Percussion: Michael Gould, Anders Astrand

    Tanz|Kreation: Sunia Asbach, Johanna Jörns,  Jamie C. Mejeh, Michael Mejeh, Selina Menzel, Camilla Przystawski, Johannes Schuchardt, Christina Wüstenhagen

    Rauminstallation|Performance: Valeska Rein, Malcolm Tulip

    Kostüm: Birgit Strasser

    Choreografische Assistenz: Darko Radosavljev

    Tickets unter info@tanztangente.de

    Eintritt: 9-12€ (sliding scale)

Fotos: Tanztangente, 2016