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    18.04.2026

    14:00

    Besuch des Nachlasses des Bildhauers Joachim Dunkel

    Foto: Edelgard Trubiroha

    Joachim Dunkel studierte von 1946 bis 1949 an der Kunsthochschule Weissensee bei Eva Schwimmer und Bernhard Heiliger und anschließend bis 1956 an der Hochschule in Charlottenburg. Danach arbeitete er  als freischaffender Bildhauer in Berlin und wirkte ab 1974 als Dozent an der Hochschule der Künste Berlin (heute UdK).

    »Joachim Dunkels künstlerische Entwicklung war geprägt von einem stetigen Dialog zwischen klassischer Formensprache und der Freiheit der Abstraktion. Anfangs noch stark von den traditionellen, eher strengen Formen beeinflusst, wie sie in den plastischen Arbeiten seiner frühen Jahre erkennbar sind, strebte Dunkel später zunehmend eine Loslösung von diesen Konventionen an.

    Dieser Übergang zur Abstraktion spiegelte sich sowohl in seinen Skulpturen als auch in seinen Zeichnungen wider. Die klaren, klassischen Linien wurden durch dynamische, expressiv verzerrte Formen ersetzt, die mehr den inneren Ausdruck und die Emotionen der dargestellten Figuren wiedergeben als deren äußere Erscheinung. Dunkels Werke entwickelten sich zu einem Feld freier, oft kraftvoller und provokanter Gesten, die sich mit der Zeit immer weiter von der figurativen Darstellungsweise entfernten und mehr und mehr eine eigene, unverwechselbare Formensprache fanden.« (Anna Deilmann)

    Im Anschluss Get-together im Parkcafé, Fehrbelliner Platz.

    Treffpunkt: 13:50 Uhr, Güntzelstr. 36, 10717 Berlin
    Anmeldung: veranstaltungen-freunde@kunsthaus-dahlem.de