Beitragsbilder: Eva Frankfurther: Teepause der Arbeiter, um 1955; Frau mit zwei Kindern, um 1955. Besitz der Familie von Eva Frankfurther. Westindische Kellnerinnen, um 1955, Ben Uri Collection, London, gestiftet von der Schwester der Künstlerin Beate Planskoy, 2015. Foto: © Justin Piperger / Ben Uri Gallery and Museum. Selbstporträt mit Kopftuch, um 1957. Besitz der Familie von Eva Frankfurther. © Eva Frankfurther Estate. Design: Yevheniia Havrylenko.
Die Ausstellung zu Eva Frankfurther (1930–1959) widmet sich dem eindrucksvollen Werk der in Berlin geborenen jüdischen Künstlerin, die 1939 mit ihrer Familie vor dem Nationalsozialismus nach London floh. Anhand von über 40 Gemälden und Grafiken werden ihre sensiblen Porträt- und Milieustudien vorgestellt, die den Alltag von Einwanderer- und Arbeitergemeinschaften im Londoner East End mit großer Empathie und sozialer Aufmerksamkeit dokumentieren. Frankfurthers Werk eröffnet einen vielschichtigen Blick auf Migration, Exil und gesellschaftliche Vielfalt im Europa der Nachkriegszeit.
Eröffnung: 22. Oktober 2026, 19 Uhr
Die Kabinettausstellung des mexikanischen Künstlers Antonio Peña steht im Dialog mit der Ausstellung Eva Frankfurther – Das Leben malen. In seinen Zeichnungen beschäftigt der Künstler sich mit rassistischen und stereotypen Bildtraditionen und ihrer Wirkung bis in die Gegenwart. Er greift bekannte Bildmotive auf, überzeichnet und verfremdet sie und untersucht mit Humor und Ironie, wie Bilder Vorstellungen von Zugehörigkeit und Identität prägen.
Eröffnung: 22. Oktober 2026, 19 Uhr