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    Gulnur Mukazhanova: Memory of Hope, 2025. © Foto: Gulnur Mukazhanova.

    Die Ausstellung von Gulnur Mukazhanova ist als zeitgenössische Intervention im historischen Raum des Kunsthaus Dahlem konzipiert. Mit einer raumgreifenden Installation aus textilen, weichen, körpernahen Materialien reagiert die Künstlerin auf die monumentale Architektur des Gebäudes, dessen Geschichte von ideologischen Zuschreibungen aber auch politischen Umbrüchen geprägt wurde.

    Eröffnung: 4. Juli 2026
    Einlass ab 11 Uhr, Begrüßung um 15 Uhr

    Melanie Ender: Work in progress: ausgewaschener, getrockneter Rostabrieb, der als Pigment in die Arbeiten wiedereinfließt. | Installationsdetail (Studioview). © Die Künstlerin und Krobath Wien.

    Melanie Ender hat für ihre Ausstellung im ehemaligen Atelier von Arno Breker, dem führenden Monumentalbildhauer des Nationalsozialismus, feingliedrige, ortsspezifische Installationen konzipiert, die sich jedem Anspruch auf Dauerhaftigkeit widersetzen. Die Künstlerin untersucht, wie auf Stabilität und Kontrolle angelegte Strukturen im Laufe der Zeit ihre Offenheit für Transformation enthüllen. Gerade Linien verzerren sich, vermeintlich starre Metallstäbe balancieren in fragilen Situationen – Enders Arbeiten bleiben sensibel und reaktionsfähig für ihre Umgebung. Auf diese Weise lösen sie rigide Ordnungen auf und lassen Prozesse der Veränderung erfahrbar werden.

    Eröffnung: 4. Juli 2026
    Einlass ab 11 Uhr, Begrüßung um 15 Uhr