25.10.2026
11:00 – 17:00
EINTRITT FREI! Vier Museen im Berliner (Süd-)Westen
Wir laden gemeinsam mit dem Haus am Waldsee, dem Georg Kolbe Museum und dem Brücke-Museum zu einem kostenlosen Museumsbesuch mit vielfältigen Aktionen und Workshops ein.
Mit dem Aktionstag knüpfen wir an den Berliner Museumssonntag an, der bis Ende 2024 einmal im Monat freien Eintritt in zahlreiche Museen der Stadt ermöglichte. Zugleich setzen wir gemeinsam ein Zeichen für einen offenen und niedrigschwelligen Zugang zu Kunst und Kultur.
Programm
Im Kunsthaus Dahlem:
11–17 Uhr
Ausstellungen mit freiem Eintritt:
Eva Frankfurther – Das Leben malen
Wie Bilder uns lesen – Antonio Peña
Zeit geht nicht verloren – Skulpturen für bewohnte Räume von Ruth Maria Linde-Heiliger
11 Uhr
Matinée
30 JAHRE BERNHARD-HEILIGER-STIFTUNG
auf Deutsch
Wozu Kunststiftungen? Dieser Frage widmet sich Prof. em. Dr. Robert Kudielka, Gründungsmitglied der Stiftung, in seinem Vortrag. Der Fotograf Jens Liebchen gibt mit einem Lichtbildervortrag Einblicke in den Aufbau von Kosmos 70 im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus im Januar 2026. Zur Matinée begrüßt Dr. Friedrich Meschede, Vorstand der Bernhard-Heiliger-Stiftung. Ein Kuratorenrundgang durch die Ausstellung Zeit geht nicht verloren – Skulpturen für bewohnte Räume von Ruth Maria Linde-Heiliger schließt die Veranstaltung ab.
13 Uhr
Lesung
FÜHLEN SIE SICH WIE ZU HAUSE, ABER VERGESSEN SIE DABEI NICHT, DASS SIE ZU GAST SIND
mit der Autorin Anna Schapiro
auf Deutsch
Anna Schapiro liest ausgewählte Passagen aus ihrem neuen Buch – einem Epochenroman sowjetisch-jüdischen Lebens im 20. Jahrhundert.
Über den Roman:
Auf der Beerdigung ihrer legendären Großmutter Sweety beschließt Anna Schapiro, sich auf die Suche nach den unerzählten Geschichten ihrer Familie zu machen. Mit einem Aufnahmegerät im Gepäck reist sie nach New York und Boston, nach Arad und Haifa und besucht entfernte Verwandte, Studienkolleg:innen und Freund:innen der Großeltern. Jedes Gespräch bezeugt den einzigartigen Lebensweg eines einzelnen Menschen. Und doch teilen sie alle Annas Geschichte.
Mit anschließendem Gespräch, moderiert von Anne Fäser (Kuratorin für Outreach, Kunsthaus Dahlem)
► Anna Schapiro, 1988 in Moskau geboren, kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland. Sie studierte Bildende Kunst in Dresden und Jewish Studies in Stockholm. Arbeits- und Stipendienaufenthalte brachten sie u. a. nach New York, Warschau, London und Mexiko. Sie stellt international aus und lehrt an verschiedenen Universitäten und Hochschulen.
14–16 Uhr
Workshop
GESICHT ZEIGEN – HOW TO REMEMBER PEOPLE
zur Porträtgestaltung mit Zeichnung, Collage und Text
auf Deutsch und Englisch
Eva Frankfurther hat Menschen gemalt, die oft übersehen wurden: Arbeiter:innen, Einwander:innen, Nachbar:innen im Londoner East End. Sie hat genau hingeschaut und ihnen ein Gesicht gegeben.
Wen möchten Sie nicht vergessen? Wie möchten Sie sich an diese Person erinnern?
Zuerst schauen wir uns die Porträts von Eva Frankfurther in der Ausstellung an. Danach gestalten wir eigene Bilder von Menschen, die uns wichtig sind. Das kann die Oma sein, die Nachbarin oder jemand aus einer ganz anderen Zeit. Wir zeichnen, kleben und schreiben. Auch Sprechblasen sind möglich. So entsteht nach und nach ein gemeinsames Erinnerungsarchiv an viele ganz besondere Menschen, das während der Ausstellung im Kunsthaus Dahlem zugänglich gemacht wird.
Für diesen Workshop benötigen Sie keine Vorkenntnisse. Alle sind willkommen, allein oder zu mehreren, jung oder alt, mit und ohne Beeinträchtigung.
15 Uhr
Kuratorinnenrundgang
durch die Ausstellung
EVA FRANKFURTHER – DAS LEBEN MALEN
mit Sarah MacDougall
auf Englisch
Die Kunsthistorikerin Sarah MacDougall hat mit Ausstellungen und Publikationen wesentlich zur Erforschung und Wiederentdeckung Eva Frankfurthers beigetragen. Im Rundgang erläutert sie Hintergründe zu Leben und Werk der Künstlerin auf Grundlage ihrer langjährigen Forschung.
Im Brücke-Museum, Georg Kolbe Museum und Haus am Waldsee:
Mehr über das Veranstaltungsprogramm der anderen Häuser erfahren Sie auf den Websites des Brücke-Museums, des Georg Kolbe Museums und des Hauses am Waldsee.