Ausstellungen

Aktuell

  • 18. Januar – 8. April 2019
  • Inside out
  • Plastiken, Wandobjekte, Reliefs von Tatjana Schülke
  • Eröffnung: 17. Januar 2019 | 19:00 Uhr

    Räumliche Kompositionen und skulpturale Werke prägen das künstlerische Schaffen von Tatjana Schülke. Im Mittelpunkt steht dabei das Material als Ausdrucksmittel und dessen haptische sowie visuelle Erfahrbarkeit für den Betrachter. Aus einer ursprünglichen Nutzungszuweisung herausgenommen, widmet Schülke Werkmaterialien wie Nägel, Röhren oder Baustoffe um und erlaubt so neue Interpretationsmöglichkeiten ihrer Bedeutungen. Assoziativ kann sich der Betrachter dem skulpturalen Objekt nähern und sich den sinnlich taktilen Reizen hingeben. Das Resultat ihrer Auseinandersetzung mit Material, Form und Oberfläche sind fein komponierte skulpturale Objekte.

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Schülke_start up_2018

Tatjana Schülke, »start up«, 2018

  • 18. Januar – 8. April 2019
  • 11. Ausstellung auf der Galerie des Kunsthaus Dahlem
  • Zero [+1] – Das Frühwerk von Hal Busse
  • Eröffnung 17. Januar 2019 | 19:00 Uhr

    Hal Busse (1926-2018) ist eine der wenigen Künstlerinnen, die der künstlerischen Avantgarde der Nachkriegsmoderne angehören. In den 1950er Jahren noch vorwiegend der Malerei verpflichtet, arbeitet sie sich durch aktuelle Tendenzen der europäischen Nachkriegskunst hindurch, um dann Ende des Jahrzehnts mit bildhauerischen Arbeiten, mit Nagelbildern, Flächenreliefs und Würfelprogressionen, in Erscheinung zu treten. Sie stellt mit der Künstlergruppe ZERO um Otto Piene und Heinz Mack aus, ist aber auch in Ausstellungen der Künstlervereinigungen Junger Westen und der Gruppe 53 vertreten. Damit bewegt sich sich in jenen künstlerischen Kreisen, welche die Kunst der Nachkriegszeit von ihrem fragwürdigen Erbe zu befreien suchten und in Abstraktion und Gegenstandslosigkeit einen Neuanfang setzen wollten.

    Die Ausstellung im Kunsthaus Dahlem fokussiert auf Hal Busses Werke von Ende der 1950er bis 1960er Jahre. Gezeigt werden Gemälde, Papierarbeiten und plastische Werke, die der Formsprache von Konkreter Kunst, Konstruktivismus und kinetischer Kunst verbunden sind. Mit der Ausstellung wird eine Künstlerin gewürdigt, die einige Jahre im Zentrum der künstlerischen Avantgarde stand, der bis heute aber eine angemessene Anerkennung versagt blieb.

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Busse_Website

Hal Busse, ohne Titel, um 1960, Courtesy Galerie DIEHL, Foto: Marcus Schneider

  • 29. Juni 2018 – 02. Juni 2019
  • Was war Europa?
  • 1950 eröffnete im Münchner Haus der Kunst die Ausstellung Werke Europäischer Plastik. Gezeigt wurden in dieser ersten europäischen Schau über 70 Arbeiten von 35 deutschen und elf französischen, englischen, italienischen und schweizerischen Bildhauern, darunter von so prominenten Vertretern wie Henry Moore und Aristide Maillol. Durch die Kontextualisierung der deutschen Nachkriegsbildhauerei mit zentralen Positionen der westeuropäischen Moderne gibt die Ausstellung erstmals einen Einblick in das künstlerische Selbstverständnis der deutschen Bildhauer in einem internationalen Kontext und fünf Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur. Im Rahmen der  Ausstellung Was war Europa im Kunsthaus Dahlem werden die Werke der Münchner Schau, sofern sie identifizierbar und ausleihbar sind, erneut versammelt. Dabei wird sich die Auswahl auf die deutschen Positionen aus der Münchner Ausstellung konzentrieren.

    Ausgestellte KünstlerInnen: Ernst Barlach, Bernhard Bleeker, Hermann Blumenthal, Georg Brenninger, Alexander Fischer, Hermann Hahn, Philipp Harth, Bernhard Heiliger, Anton Hiller, Ludwig Kasper, Heinrich Kirchner, Richard Knecht, Moissey Kogan, Wilhelm Lehmbruck, Gerhard Marcks, Ewald Mataré, Priska von Martin, Hans Mettl, Georg Müller, Edwin Scharf, Toni Stadler, Josef Wackerle, Hans Wimmer, Fritz Wrampe

    Eröffnung: 28. Juni 2018, 19 Uhr
    Laufzeit: 29. Juni 2018 – 02. Juni 2019

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WV P 56a, Kleine liegende Kuh, 1929 (MKK)

Ewald Mataré: Kleine Liegende Kuh (1929), (c) Museum Kurhaus Kleve - Ewald Mataré-Sammlung, Kleve, Deutschland; Foto: Annegret Gossens, Kleve, VG-Bild-Kunst, Bonn 2018.