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    20.03.2026 –
    21.06.2026

    ÄSTHETIK ALS POLITISCHE STRATEGIE – Werke aus dem Nationalmuseum für Moderne Kunst Zagreb 1945–1960

    (1) Elemente aus Ivan Picelj: Komposition »Tyma 3«, 1951; (2) Antun Augustinčić: Marschall Tito, 1948. Foto: Mario Kučera. © Nationalmuseum für Moderne Kunst, Zagreb. Gestaltung: Yevheniia Havrylenko.

    Eröffnung: Donnerstag, 19. Mai 2026

    Über die Ausstellung

    Die Ausstellung Ästhetik als politische Strategie präsentiert Kunstwerke, die in einem Jahrzehnt entstanden sind, in dem die kommunistische Regierung Jugoslawiens ihre kulturelle und ästhetische Agenda dramatisch neu ausgerichtet hat. In dieser Phase erlebte die bildende Kunst eine grundlegende Transformation vom sozialistischen Realismus zur Abstraktion. Zugleich macht die Ausstellung spezifische kulturelle und politische Entwicklungen im sozialistischen Jugoslawien von 1945 bis 1960 sichtbar, einer Zeit, die durch einen rasanten Übergang der formalen Bildsprache und Inhalte gekennzeichnet war. Der kuratorische Ansatz würdigt dieses kulturelle Phänomen, reflektiert aber auch, dass diese Veränderungen oft auf Kosten menschlichen Leidens erzielt wurden. Denn obwohl dieser Wandel später als großer Moment gesellschaftlicher Befreiung angesehen wurde, war er doch in der Unterdrückung abweichender Meinungen begründet, Aspekte, die oft außer Acht gelassen werden.

    Die Entwicklung vom sozialistischen Realismus zur Abstraktion und existentialistischen Figuration wird anhand von Werken illustriert, die für die Sammlung des Nationalmuseums für Moderne Kunst (NMMU) in Auftrag gegeben wurden. Die Auswahl umfasst Skulpturen, Gemälde, Papierarbeiten sowie Medaillen und Ephemera.

    Kurator:innen: Branko Franceschi (Direktor, NMMU) und Marta Radman (Kuratorin, NMMU)

    KOOPERATIONSPARTNER

    Nacionalni muzej moderne umjetnosti (Nationalmuseum für Moderne Kunst Zagreb)