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    23.10.2026 –
    14.02.2027

    EVA FRANKFURTHER – Das Leben malen

    Beitragsbilder: Eva Frankfurther: Teepause der Arbeiter, um 1955; Frau mit zwei Kindern, um 1955. Aus dem Besitz der Familie von Eva Frankfurther. Fotos: Miki Slingsby. Westindische Kellnerinnen, um 1955. Ben Uri Collection, London. Gestiftet von Beate Planskoy, Schwester der Künstlerin, 2015. Foto: Ben Uri Gallery and Museum. Selbstporträt mit Kopftuch, um 1957. Aus dem Besitz der Familie von Eva Frankfurther. © Eva Frankfurther Estate. Design: Yevheniia Havrylenko.

    Die Ausstellung zu Eva Frankfurther (1930–1959) widmet sich dem eindrucksvollen Werk der in Berlin geborenen jüdischen Künstlerin, die 1939 mit ihrer Familie vor dem Nationalsozialismus nach London floh. Anhand von über 40 Gemälden und Grafiken werden ihre sensiblen Porträt- und Milieustudien vorgestellt, die den Alltag von Einwanderer- und Arbeitergemeinschaften im Londoner East End mit großer Empathie und sozialer Aufmerksamkeit dokumentieren. Frankfurthers Werk eröffnet einen vielschichtigen Blick auf Migration, Exil und gesellschaftliche Vielfalt im Europa der Nachkriegszeit.

    23.10.2026 –
    23.11.2026

    WIE BILDER UNS LESEN – Antonio Peña

    Beitragsbild: Antonio Peña: Ohne Titel, 2026 (Ausschnitt). © Antonio Peña.

    Die Kabinettausstellung des mexikanischen Künstlers Antonio Peña steht im Dialog mit der Ausstellung Eva Frankfurther – Das Leben malen. In seinen Zeichnungen beschäftigt der Künstler sich mit rassistischen und stereotypen Bildtraditionen und ihrer Wirkung bis in die Gegenwart. Er greift bekannte Bildmotive auf, überzeichnet und verfremdet sie und untersucht mit Humor und Ironie, wie Bilder Vorstellungen von Zugehörigkeit und Identität prägen.

    Eröffnung: 22. Oktober 2026, 19 Uhr

    Beitragsbild: Maria Linde: Skulptur (o. T.), 1993 (Detail). Sammlung Dr. Anita Heiliger, München. Foto: Markus Hilbich. Design: Peter Nils Dorén.

    Das Werk Maria Lindes (1916–1996) reiht sich in eine facettenreiche Tradition von Tierplastiken ein, die in Deutschland mit August Gaul (1869–1921) im 19. Jahrhundert begann, mit Renée Sintenis (1888–1965) in Berlin und Ewald Mataré (1887–1965) im Rheinland einen Höhepunkt im 20. Jahrhundert erfuhr.

    Die Holzskulpturen der Künstlerin werden in diesem Jahr, 30 Jahre nach ihrem Tod, erstmals im ehemaligen Atelier des Bildhauers Bernhard Heiliger im Kunsthaus Dahlem gezeigt.

    Eine Ausstellung der Bernhard-Heiliger-Stiftung

    Eröffnung: 24. Oktober 2026, 17 Uhr