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    05.07.2026

    14:00 – 15:00

    Inklusiver und kreativer Ausstellungsrundgang mit Kunstvermittler:in auf Deutsch | Sonntagsprogramm

    Anlässlich der Ausstellungen:
    Jetztzeit – Layers of the Present von Gulnur Mukazhanova und
    almost in between von Melanie Ender

    Über die Rundgänge

    In diesem inklusiven öffentlichen Rundgang erkunden wir mit kreativen und assoziativen Methoden die Ausstellungen von Gulnur Mukazhanova und Melanie Ender. Wie arbeiten die beiden Künstlerinnen mit Materialien, und was erzählen sie damit?

    Mukazhanova arbeitet vorwiegend mit Filz, einem Material, das tief in den nomadischen Handwerkstraditionen Zentralasiens verwurzelt ist. Sie verbindet traditionelle Techniken mit bildnerischen Strategien westlicher Kunstrichtungen und fragt danach, wie kulturelles Erbe in einer globalisierten Welt fortlebt und neue Ausdrucksformen findet. Ender arbeitet häufig mit Metall. In ihren Arbeiten untersucht sie das Verhältnis von Stabilität und Transformation: Gerade Linien geraten aus der Form, starre Metallstäbe erscheinen fragil und offen für Veränderung. Zudem sammelt und dokumentiert sie Spuren, die bei der Arbeit mit Metall entstehen, und überträgt diese als Pigmente auf Textilien.

    Gemeinsam entdecken wir die unterschiedlichen Materialkonzepte der Künstlerinnen, halten unsere Eindrücke in gestalterischen Spuren fest und kommen darüber ins Gespräch. Die Kunstvermittler:innen begleiten den Rundgang mit vertiefenden Einblicken zu den Kontexten der Ausstellungen und den Künstlerinnen und laden zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Werken ein.

    Mit der Kunstvermittlerin Marian Fuchs

    Kosten und Tickets

    Die Teilnahme ist kostenfrei. Sie zahlen nur den Eintritt ins Kunsthaus Dahlem: siehe Preise
    Eintrittstickets sind vor Ort erhältlich.

    Zusatztermine

    Rundgänge auf Deutsch:
    Sonntag, 2. August, 14 Uhr, mit Anna Meerwein
    Sonntag, 6. September, 14 Uhr, mit Marian Fuchs

    Rundgänge auf Englisch:
    Sonntag, 5. Juli, 15:30 Uhr, mit Hagar Ophir
    Sonntag, 2. August, 15:30 Uhr, mit Karen Michelsen Castañón
    Sonntag, 6. September, 15:30 Uhr, mit Hagar Ophir

    Kunstvermittler:innen

    Marian Fuchs schloss ihr Studium in Freier Kunst an der École supérieure des Beaux-Arts de Nîmes (Hochschule für Bildende Künste Nîmes) in Frankreich mit dem DNSEP und mit Auszeichnung der Jury ab. Zusätzlich erwarb sie die Zertifizierung als Projektmanagerin in der kulturellen Bildung sowie als Multimedia-Designerin. Heute ist sie interdisziplinäre Künstlerin, Multimedia-Designerin und freie Kunstvermittlerin. In letzterer Rolle ist es ihr Bestreben, den Zugang zu dem Abenteuer Kunst einem möglichst breiten und inklusiven Publikum zu ermöglichen.

    Anna Meerwein studierte an der UdK Berlin im Bereich Freie Grafik und plastisches Gestalten. Als Kostümbildnerin arbeitete sie an Theatern in Hamburg, Berlin und New York. Sie ist als Kunstvermittlerin an verschiedenen Museen in Berlin tätig. Dort entwickelt sie künstlerische Workshops und Vermittlungskonzepte, u. a. auch im Bereich der Inklusion. Im Kontext zu den jeweiligen aktuellen Ausstellungen versucht sie, einem breiten Publikum einen künstlerischen Zugang zu den jeweiligen Werken zu verschaffen.

    Hagar Ophir ist eine multidisziplinäre Künstlerin, ausgebildet als Historikerin, Bühnenbildnerin und Tänzerin. Ihre Praxis untersucht das Potenzial, durch Kunst- und Bildungsprojekte Wissen zu schaffen, mit besonderem Fokus auf Geschichte als Raum, um alternative mögliche Gegenwarten neu zu denken und zu verwirklichen. Sie leitet Workshops an verschiedenen Institutionen in Berlin und ist zudem Mitbegründerin von mitkollektiv, einem intersektionalen Kollektiv für kulturelle Bildung, sowie des Kunstbildungsprojekts Reimagine Jetzt!

    Karen Michelsen Castañón ist bildende Künstlerin, Filmemacherin und Kunstvermittlerin. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit der Art und Weise, wie (koloniale) Geschichten erzählt werden und umfassen Kurzfilme und Textilien. Dabei befragt sie, wie sowohl hegemonische als auch unsichtbar gemachte Geschichten in unserem Alltag re-inszeniert werden und wie dies mit aktuellen gesellschaftlichen Ereignissen in Verbindung steht. Inwiefern aktiviert kritisches historisches Wissen unser (künstlerisches) Handeln in der Gegenwart? Sie ist außerdem Mitbegründerin von mitkollektiv, einem intersektionalen Kollektiv für kulturelle Bildung, und des Kunst-Bildungs-Projekts Reimagine Jetzt!