Beitragsbild: Gulnur Mukazhanova: Ohne Titel, 2023, aus der Serie »Öliara: The Dark Moon«. Foto: © Gulnur Mukazhanova.
Die Ausstellung von Gulnur Mukazhanova ist als zeitgenössische Intervention im historischen Raum des Kunsthaus Dahlem konzipiert. Mit einer raumgreifenden Installation aus textilen, weichen, körpernahen Materialien reagiert die Künstlerin auf die monumentale Architektur des Gebäudes, dessen Geschichte von ideologischen Zuschreibungen aber auch politischen Umbrüchen geprägt wurde.
Eröffnung: 4. Juli 2026
Einlass ab 11 Uhr, Begrüßung um 15 Uhr
Beitragsbild: Melanie Ender: remnant of almost in between, 2026. Courtesy die Künstlerin und Krobath Wien. Foto: © Melanie Ender.
Melanie Ender hat für ihre Ausstellung im ehemaligen Atelier von Arno Breker, dem führenden Monumentalbildhauer des Nationalsozialismus, feingliedrige, ortsspezifische Installationen konzipiert, die sich jedem Anspruch auf Dauerhaftigkeit widersetzen. Die Künstlerin untersucht, wie auf Stabilität und Kontrolle angelegte Strukturen im Laufe der Zeit ihre Offenheit für Transformation enthüllen. Gerade Linien verzerren sich, vermeintlich starre Metallstäbe balancieren in fragilen Situationen – Enders Arbeiten bleiben sensibel und reaktionsfähig für ihre Umgebung. Auf diese Weise lösen sie rigide Ordnungen auf und lassen Prozesse der Veränderung erfahrbar werden.
Öffentliche Präsentation von Arbeiten von Emma Zimmermann, Absolvent:in der UdK Berlin, im ehemaligen Atelier von Bernhard Heiliger im Ostflügel des Kunsthaus Dahlem
Eröffnung: 5. Juni 2026 um 18 Uhr
Beitragsbilder: Ivan Picelj: Komposition »Tyma 3«, 1951 (Detail). Foto: Goran Vranić | Antun Augustinčić: Marschall Tito, 1948 (Detail). Foto: Mario Kučera. © Nationalmuseum für Moderne Kunst, Zagreb. Coverdesign: Yevheniia Havrylenko.
Die Ausstellung zeigt spezifische kulturelle und politische Entwicklungen im sozialistischen Jugoslawien von 1945 bis 1960, einer Zeit, die durch einen rasanten Übergang der formalen Bildsprache und Inhalte gekennzeichnet war. Der kuratorische Ansatz würdigt dieses kulturelle Phänomen, reflektiert aber auch, dass diese Veränderungen oft auf Kosten menschlichen Leidens erzielt wurden.
Beitragsbilder: Emilio Vedova: Berliner ʼ64 – Plurimo, 1964. © Fondazione Emilio e Annabianca Vedova. © Foto: Vittorio Pavan | Elisabeth Niggemeyer: Emilio Vedova in seinem Atelier (heute Kunsthaus Dahlem), 1964. © Archiv Elisabeth Niggemeyer 2025.
Mit der Ausstellung Emilio Vedova – Mehr als Bewegung um ihrer selbst willen widmet das Kunsthaus Dahlem dem venezianischen Künstler eine Schau, die den Fokus auf seine Berliner Jahre von 1963 bis 1965 legt. Diese Zeit markiert eine wichtige Phase in Vedovas Schaffen, in der er künstlerisch neue Wege beschritt.